Hobbymannschaft – Zweiter Spieltag

Am 19.10. hatten wir den USC Leipzig zu Gast. Das dicke 4:0, das am Ende dabei heraus kam, täuscht etwas über den Spielverlauf. Im HE hatte Thomas zwar wenig Mühe, einen ungefährdeten Zweisatzsieg einzufahren. Genau so hätten sich Sonja und Jürg im Mix nur selbst schlagen können. Die Sätze endeten 21:11 und zu 15. Damit war es eine klare Angelegenheit. Alles Andere als klar waren die beiden übrigen Partien.

Angela Freitag erwies sich im DE als die erwartet starke Gegnerin. Den ersten Satz konnte sie mit 19:21 für sich entscheiden. Birgit tat sich schwer, ihr Spiel zu finden. Der Zweite Satz war ebenfalls völlig offen, endete aber 21:18 und es ging in die Verlängerung. Im dritten Satz hatte sich Birgit endlich gefangen. 21:15 war dann wieder eine gewohnt solide Leistung. Das Jürg und Thomas im HD den Platz als Sieger verließen, ist nicht wirklich zu erklären. Viele grobe handwerkliche Schnitzer wurden von taktischen Verfehlungen noch getoppt. Besonders Volker Gottschalch lies unsere Beiden ein ums andere Mal alt aussehen. Im ersten Satz waren sie chancenlos. Im Zweiten machten sie nahtlos da weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten. 15:20 stand es und der Trops war eigentlich schon gelutscht. Warum die Jungs vom USC den letzten Punkt nicht gemacht haben, bleibt ihr Geheimnis. Nachdem wir tatsächlich noch den Ausgleich geschafft hatten, wurde es dramatisch. Die Führungen wechselten nun praktisch mit jedem Ballwechsel. Diese Nervenschlacht hatte dann erst mit 26:24 ein für uns glückliches Ende gefunden. Im dritten Satz war unseren Gegnern anzumerken, das der Zweite nicht spurlos an ihnen vorüber gegangen war. Endlich konnten Jürg und Thomas ihr Spiel aufziehen und ließen bei ihren Gegnern nur 13 Punkte zu.

Erkenntnisse des Spiels:

  1. Es gehört Glück dazu, dass wir heute zweifellos gehabt haben.
  2. Der dritte Satz gehört meist uns. Wenn wir es schaffen einen der ersten beiden Sätze nicht zu vergeigen, haben wir hinten heraus oft das bessere Ende für uns.
  3. Im Rückspiel müssen wir uns erheblich steigern, wollen wir auf Gegners Platz ebenfalls punkten.

Euer Thomas